Partnertierheim


Spanienfahrt im Februar 2010

Unser Transport von Spenden nach Casas Ibáñez und der Rückfahrt mit vielen, in Not geratenen, Tieren

Es war uns nur möglich diese Fahrt zu unternehmen, mit der Hilfe von sehr vielen ehrenamtlichen Helfern, dafür danken wir ALLEN ganz, ganz herzlich im Namen der notleidenden Hunde im Tierheim Casas Ibáñez.
Die Werkstatt, Firma Feussner aus Schönstadt (bei Marburg), hat durch ihren unermüdlichen Einsatz, bei Schnee und Eis, Tag und Nacht, Reperaturen ausgeführt und sehr viele Fahrten für uns gemacht, ohne die es uns ebenso unmöglich gewesen wäre den Hunden und Casas Ibáñez zu helfen, DANKE!

In Casas Ibáñez angekommen, sahen wir das total überfüllte Tierheim, die neuen Hunde die aus der Tötung gerettet wurden, und die große Not alle Fellnasen satt zu bekommen. Ihnen einen trockenen Unterschlupf zu bieten, warme Decken, Kauartikel und ein wenig Spielzeug. Wir konnten, von Casas Ibáñez und uns gesammelte Spenden, ausladen und insgesamt rund 50 Hunden helfen, indem sie ausreisen/mitfahren durften. Leider mussten wir einige zurück lassen, da der Platz nicht ausreichte. Der kleine Marley sollte beim nächsten Mal mitfahren, doch er wurde einen Tag nach unserer Abfahrt vergiftet. Wir werden so etwas nie verstehen und Fragen uns, warum tun Menschen so was!?

In der Galerie ein paar Bilder, aufgenommen von den Menschen in Casas Ibáñez und uns.
Wir hoffen, Ihnen damit einen Eindruck von der Fahrt, der Not und der zahlreichen Hilfe zeigen zu können.

Dankeschön an alle Helfer!


Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Unser Partnertierheim in Casas Ibáñez "El Refugio"...

News: Schauen Sie sich das Video aus Casas Ibáñez an (gedreht von Daniela Meyer)
Teil 1:
http://www.youtube.com/watch?v=j6SOZg1G_mM

Teil 2:
http://www.youtube.com/watch?v=_BzxoZ266BM

Teil 3:
http://www.youtube.com/watch?v=9_yIw4qW_Ls

Teil 4:
http://www.youtube.com/watch?v=iCMOglP8bwU

Teil 5:
http://www.youtube.com/watch?v=wmyH02KG1Z4

Teil 6:
http://www.youtube.com/watch?v=JX5Cd_TdSXY

Teil 7:
http://www.youtube.com/watch?v=Jz1yrhsqW1k

Wir waren im August 2009 vor Ort und haben uns das kleine Tierheim angeschaut. Es ist am Rande eine kleinen Stadt mit 4000 Einwohnern, ohne Touristmus. Noch ist es sehr klein und auf 300 qm werden die Hunde so gut es möglich ist untergebracht. Trotz der "Enge" sind alle Tiere sehr gut versorgt, freundlich und laufen im Rudel. Am Abend gegen alle Hunde ca. 2 Stunden spazieren und es gibt keine Probleme, sie sind sehr sozial. Muß ein Hund oder eine Katze medizinisch versorgt werden, gibt es einen Tierarzt zwei Straßen weiter und für die Notfälle eine Tierklinik in Albacete, ca. 50 Kilometer entfernt.

Es mangelt im Tierheim an vielen Dingen. Hauptsächlich natürlich an Spenden um alle Tiere medizinisch ausreichend versorgen und kastrieren zu lassen. Wir versuchen den Menschen und Tieren vor Ort zu helfen so gut es uns möglich ist. Maria-Dolores Knobloch, die Eigentümerin des Tierheims (einer umgebauten Tötungsstation) bemüht sich sehr um die Öffentlichkeitsarbeit in den Schulen, der Gemeinde, bei den Menschen auf der Straße, organisiert Veranstaltungen und klärt auf um mehr Verständnis im Umgang mit den Tieren bei den Menschen zu erreichen. Besonders die Kinder aus der Schule kommen und helfen im Tierheim, sie streicheln die Tiere, gehen mit ihnen spazieren und bringen auch Leckerlis mit. Frau Knobloch hat schon sehr viel erreicht und setzt ein Umdenken vor Ort ein. Es werden mehr Tiere im Tierheim abgegeben statt in der Tötung, die Familien pflegen ihre Tiere und bekommen, durch die Aufklärung, ein ganz anderes Verhältnis zu ihren Tieren.

Natürlich werden noch immer Tiere mißhandelt, wie wir selbst sehen konnten. Ein Podenco hing am Baum damit er langsam stirbt, da er zur Jagd nicht taugt, Welpen werden einfach in den Müllcontainer geworfen um sich ihrer zu entledigen, andere ausgesetzt oder in eine Tötung gebracht. Es wird noch einige Zeit und sehr viel Öffentlichkeitsarbeit benötigen um dies zu verhindern.

Es gibt aber schon sehr viel Positives zu berichten. Die Menschen dort fangen an umzudenken. Sie geben ihre Tiere beim Tierarzt oder im Tierheim ab und selbst die Bürgermeisterin, das Fernsehn und das Radio unterstützen diesen Verein. Somit hoffen wir, dass es in naher Zukunft weniger Tötungen geben wird, was sehr viel Aufklärungsarbeit vor Ort bedeutet.
Der Verein in Casas Ibáñez wird ein großen Grundstück von der Gemeinde bekommen, die Zusage der Bürgermeisterin kam am Abend vor unserer Abreise und das hat uns sehr gefreut. Leider fehlen die finanziellen Mittel um das Grundstück zu kaufen, einzuzäunen und entsprechende Unterkünfte zu bauen. Dringend werden dafür Geldspenden benötigt, auch Medikamente wie Panacur, Entwurmungsmittel, Mittel gegen Zecken und Flöhe, Schmerzmedikamente, Salben zur Desinfektion, Futter, Leinen, Körbe, Näpfe und Material für neue Unterkünfte. Ohne IHRE Hilfe wird dies alles nicht möglich sein. Wir alle wünschen uns für die Zunkunft weniger Tötungen, Quälereien der Tiere und eine bessere Versorgung, die nur durch unser aller Hilfe vor Ort möglich sein wird und somit das Umdenken der Menschen in dieser Region weiter fortgesetzt werden kann.

Wenn Sie helfen möchten und können, würden wir alle uns sehr darüber freuen und bedanken uns ganz herzlich für jeden Cent der den Tieren zugute kommt!

Bilder von dem kleinen Tierheim können Sie in der Galerie anschauen und wenn sie Fragen haben, schreiben Sie uns einfach unter:
vorstand@tsv-tieroase-marburg-giessen.de
und schauen Sie auf der Internetseite des Vereins nach unter:


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Der kleine Hund Pelusa hatte ein Zuhause in Deutschland und sollte am Morgen des 8.8.09 mit uns nach Hause fahren. Am Abend vorher versuchte er durch ein Loch im Zwinger zu kriechen und wurde dabei so schwer verletzt, dass er sofort in die Klinik nach Albacete gefahren werden musste. Pelusa hatte sich den Bauch aufgerissen. Die Ärzte gaben ihr Bestes, konnten aber Pelusa nicht mehr helfen und der arme Kerl verstarb am frühen Morgen :-(

Um so einen Unfall zu verhindern, muss dringend im Tierheim einiges erneuert werden, deshalb bitten wir Sie um finanzielle Unterstützung, damit Material gekauft werden kann und die Verletzungsgefahr dadurch nicht mehr gegeben ist.


Wir werden Pelusa nicht vergessen und sind unendlich traurig :-(

† 08. August 2009


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